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WLAN-Empfang im Homeoffice verbessern

Lancom RouterDas Homeoffice hat zu Zeiten von Corona stetig an Bedeutung gewonnen. Um genau zu sein, wird es immer wichtiger und viele Unternehmen überlegen, ob sie ihren Mitarbeitern auch weiterhin die Möglichkeit einräumen, von zu Hause aus zu arbeiten. Für den Arbeiter selbst ist dies in einigen Lebenslagen eine große Erleichterung. Von besonders hoher Wichtigkeit ist im Homeoffice vor allem die Internetgeschwindigkeit. Denn wer von zu Hause aus arbeiten möchte, bei dem sollte eine stabile Internetverbindung selbstverständlich sein. Während der Arbeit selbst ist dies vielleicht nicht so wichtig, kommt es jedoch zu Videokonferenzen und der Übertragung großer Datenmengen, ist dieser Aspekt umso entscheidender. Doch mit welchen Mitteln lässt sich die WLAN-Verbindung verbessern? Wir fassen nachfolgend für Sie alle wichtigen Einzelheiten zusammen.

Warum die Internetverbindung im Büro meist besser ist

WLAN-Empfang im Homeoffice verbessernWer bereits im Betrieb als auch zu Hause am Computer saß, bemerkt schnell, dass der Umgang mit Computer und Internet im Unternehmen oftmals weniger Probleme mit sich bringt. Man erhält weniger Spam-Mails, Viren nisten sich gar nicht erst im System ein und Programme laufen problemlos, wenn man sie benötigt. Dazu kommt eine einwandfreie Internetverbindung, die nur selten Pufferzeiten mit sich bringt. Doch warum ist das so?

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Für gewöhnlich verfügt fast jeder Betrieb in der heutigen Zeit über eine eigene IT-Abteilung, die jegliche Belange rund um den Computer, sowie dessen Sicherheit übernehmen. Läuft etwas schief, warten IT-Fachleute mit einem Back-up auf, bringen den PC wieder zum Laufen, oder beseitigen Störungen im Internet. Zu Hause jedoch hat man diesen Vorteil nicht, weswegen es umso wichtiger ist, sich mit der Materie zu beschäftigen und mögliche Schwierigkeiten selbst aus der Welt zu schaffen. Dazu gehört auch der WLAN-Zugang.

Welche Optionen bieten sich an?

Um das heimische WLAN zu verbessern, gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die man ergreifen kann:

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  • Router an einer anderen Stelle aufstellen
  • WLAN-Repeater einsetzen
  • Powerline-Adapter nutzen
  • LAN-Anschluss verwenden

Was die jeweiligen Methoden ausmacht, erläutern wir nachfolgend.

Router an einer anderen Stelle aufstellen

Für gewöhnlich befindet sich der WLAN Router innerhalb der Wohnung an einer leicht zugänglichen Stelle, die nahe der Telefon-Anschlussdose angesiedelt ist. Schlimmstenfalls hängt jedoch ein viel zu langes Kabel zwischen Router und Anschlussdose, oder der Router erzeugt sogenannte tote Zonen im Haushalt. Gemeint damit sind Orte in der Wohnung, an denen die Internetverbindung immer etwas schlechter ist.

Gut zu wissen: Fachleute geben stets den Tipp, den Router möglichst nahe der Telefon-Anschlussdose aufzustellen, da ein längeres Kabel zwischen ihr und dem Router unter Umständen Störungen verursacht, oder Signale nicht korrekt umsetzt. Router-Ausfälle und ähnliches sind die Folge.

WLAN-Repeater einsetzen

Diese kleinen Geräte werden hauptsächlich dazu eingesetzt, das WLAN-Signal des Routers aufzufangen und zu verstärken. Dank ihrer Verwendung wird das Signal erheblich verbessert und somit lassen sich auch die besagten toten Zonen eliminieren. Allerdings ist bei der Nutzung eines WLAN-Repeaters immer zu beachten, dass er sich an einem optimalen Ort befindet. Hierbei wird für gewöhnlich davon gesprochen, dass er sich stets auf halbem Weg zwischen Router und Nutzungsbereich befinden sollte.

Die meisten Geräte werden zunächst mit dem Router synchronisiert, bevor man sie anschließend in eine Steckdose stecken kann. Sie fangen das Signal des WLANs auf und geben es an die entsprechenden Endgeräte weiter.

Wichtig: Je nach Verwendungszweck besitzen WLAN-Repeater unterschiedliche Eigenschaften. Zum Streamen und für Videokonferenzen werden beispielsweise leistungsfähigere Geräte mit unterschiedlichen Reichweiten (häufig als 2,4 GHz und 5 GHz bezeichnet) angeboten. Zudem sollte man – sofern nötig – sicherstellen, dass der Repeater über eine LAN-Anschlussstelle verfügt, an den Computer, Drucker, oder andere Peripheriegeräte angeschlossen werden können.

Powerline-Adapter nutzen

Ein Powerline-Adapter funktioniert ähnlich wie ein WLAN-Repeater, nur dass er die verschiedenen Geräte per LAN-Anschluss miteinander verbindet und einfach in eine Steckdose gesteckt wird. Die meisten Geräte dieser Art funktionieren per Plug & Play, ohne dass eine Voreinstellung erforderlich ist. Ferner müssen für seine Nutzung keine neuen Kabel verlegt werden, da sich meist in der Nähe der betreffenden Geräte eine Steckdose befindet. Der einzige Nachteil: man muss nach wie vor ein Kabel zwischen Adapter und Gerät anschließen, um die Internetgeschwindigkeit zu verbessern.

LAN-Anschluss verwenden

Zuletzt bleibt selbstverständlich noch immer die Option, ein Kabel zwischen Router und Endgerät zu verwenden. Allerdings ist dies bei manchen Devices, zum Beispiel Tablets oder manchen Laptops, nicht mehr möglich, da ihnen der entsprechende Anschluss fehlt. Generell lässt sich jedoch festlegen, dass der LAN-Anschluss die nach wie vor sicherste Methode ist, um die Internetgeschwindigkeit im Haushalt maßgeblich zu verbessern. Mittels ihm werden Abstürze vermieden und eine stabile Verbindung ist gewährleistet.

Übersicht zu Vor- und Nachteilen

Die nachfolgende Tabelle stellt die einzelnen Methoden gegenüber und erläutert, welche Vor- und Nachteile sie besitzen:

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Methode Vorteile Nachteile
Router umstellen
  • verbessert den Empfang an gewissen Stellen
  • sorgt bei kürzerem Anschlusskabel für eine bessere Verbindung
  • möglicherweise müssen vorhandene Kabel zwischen Router und Device verlängert werden
WLAN-Repeater
  • unkompliziert in der Verwendung
  • verschiedene Repeater mit unterschiedlichen Voraussetzungen sind erhältlich
  • eliminiert weitgehend tote Zonen
  • lässt den Anschluss weiterer Peripheriegeräte per LAN-Kabel zu
  • je nach Ausstattung ist die Reichweite nicht ausreichend
Powerline-Adapter
  • unkomplizierte Einrichtung
  • nutzt Steckdosen und Stromkreislauf für Verbindungsherstellung
  • einwandfreie Signalübertragung
  • LAN-Verbindung zwischen Gerät und Device erforderlich
LAN-Anschluss
  • sicherste und schnellste aller Verbindungsarten
  • stabile Internetverbindung ist gewährleistet
  • das Verlegen von Kabeln ist immer notwendig

Wie man sieht, hat jede Methode ihre eigenen Vor- und Nachteile, die man je nach eigener Voraussetzung besser oder schlechter umsetzen kann. Daher ist es durchaus sinnvoll, die einzelnen Möglichkeiten zu überprüfen und sich für die zu entscheiden, die am besten geeignet erscheint.

WLAN verbessern mittels optimaler Organisation

In einigen Fällen kommt es zu einer verschlechterten WLAN-Verbindung, weil der Computer im Hintergrund auf diverse Programme zugreift, die einen Großteil der Internetverbindung in Anspruch nehmen. Überprüfen Sie daher zunächst immer, welche Anwendungen im Hintergrund laufen, wie viel Prozessorkapazität sie in Anspruch nehmen und ob Sie auf deren Verwendung verzichten können. Es hilft manchmal auch ungemein, einfach die Liste der Programme in Augenschein zu nehmen, die sich im Autostart befinden und sie gegebenenfalls zu entfernen.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Marina Andrejchenko, Amazon / Lancom

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