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Stromverbrauch eines Routers

Tenda RouterIn der Mehrzahl der Haushalte stellt der Router ein wichtiges Elektrogerät dar, das rund um die Uhr im Einsatz ist. Er stellt die Verbindung zum Internet her und reguliert den Datenverkehr. Aufgrund der stetigen Betriebslaufzeit summiert sich bei den kleinen Geräten der Energieverbrauch. Im Dauerbetrieb gehen sie im Schnitt mit einem Stromverbrauch von 88 Kilowattstunden im Jahr einher. Die Art des Routers nimmt auf diesen Wert keinen Einfluss. Um Energie zu sparen, ergibt es Sinn, die Funktionen auf den „Basisbetrieb“ zu schalten. Hierbei schalten Sie unnötige Dienste aus, um den Verbrauch in Grenzen zu halten. Auf die Grundfunktionen des Routers nimmt die Maßnahme keinen negativen Einfluss. Bevor Sie die Einstellungen bearbeiten, rät Ihnen unser Ratgeber zu einem Blick in die Herstellerangaben. Teilweise erhalten Sie hier Informationen für einen Betrieb im Energiesparmodus.

Wie viel Strom verbraucht ein Router durchschnittlich im Jahr?

Stromverbrauch eines RoutersDie Leistung eines Routers orientiert sich an der Art des Geräts. Dieses erhalten Sie von einer Vielzahl an Herstellern. Bekannte Marken sind:

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Im Schnitt liegt die Leistung zwischen fünf und 15 Watt. Der Mittelwert liegt bei zehn Kilowattstunden. Daraus ergibt sich ein Verbrauch von 88 Kilowattstunden im Jahr. Ein permanent eingeschaltetes Gerät wirkt sich aus dem Grund erheblich auf Ihre Stromrechnung aus.

Im Gegensatz zur Mehrzahl der Haushaltsgeräte verfügen Router zur Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse nicht über das EU-Energielabel. Die Auswahl eines Geräts hinsichtlich des Stromverbrauchs fällt aus dem Grund schwer. Die Typen unterscheiden sich stark voneinander. Sie finden im Handel energiesparende Router und „Stromfresser“. Teilweise erhalten Sie mit einem Blick auf die Verpackung Aufschluss über den Energiebedarf des Geräts.

Als empfehlenswert gelten Modelle mit leistungsreduzierenden Einstellungsmöglichkeiten sowie einem Energiesparmodus. Dieser geht mit einer Reihe positiver Aspekte einher:

Vor- und Nachteile des Energiesparmodus

  • Deaktivierung unnötiger Dienste
  • Energie- und Geldersparnis
  • teilweise bessere Funktion der Basisleistungen
  • Zusatzfunktionen nicht spontan einsatzbereit

Wie senken Sie den Energieverbrauch bei Ihrem Router?

Abhängig vom Typ Ihres Routers finden sich mehrere Möglichkeiten, um Energie zu sparen. Bedenken Sie, dass ein Gerät umso mehr Strom verbraucht, je leistungsfähiger es ausfällt. Dementsprechend überlegen Sie, welche Funktionen Sie wann benötigen. Den meisten Strom verbraucht die WLAN-Funktion. Besteht die Chance, über ein LAN-Kabel ins Internet zu gehen – beispielsweise bei festinstallierten Computern – stellt das eine stromsparende Alternative dar. Schalten Sie das WLAN aus, sparen Sie einen Großteil der vom Router verbrauchten Energie.

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TIPP: Das WLAN deaktivieren Sie bei der Mehrzahl der Router manuell über einen Geräteschalter. Bei Laptops finden Sie einen Knopf für die WLAN-Regulierung. Diese funktioniert bei Desktop-PCs über das Menü der Systemsteuerung.

Eine weitere unnötige Funktion vieler Router besteht in der Netzwerkfreigabe von Festplatten und angeschlossenen USB-Sticks. Es ergibt Sinn, diese vom USB-Port des Routers zu entfernen, um nicht grundlos Festplatten mit Strom zu versorgen. Des Weiteren warten moderne Geräte mit einem integrierten NAS auf. Das Kürzel bezeichnet einen unkompliziert zu verwaltenden Dateiserver, Network Attached Storage. Benutzen Sie Ihren Router nicht als Netzwerkspeicher, schalten Sie den Dienst aus.

Um weiterhin Strom einzusparen, deaktivieren Sie beispielsweise bei bestimmten Routern einzelne Ethernet-Anschlüsse. Zu dem Zweck gehen Sie ins Menü der Geräte, suchen den Punkt „System“ und „Energiemonitor“. Hier finden Sie die entsprechenden Einstellungen, die Sie nach individuellen Bedürfnissen modifizieren. Nicht alle Router bieten die Chance, diese Anschlüsse abzuschalten.

In vielen Haushalten besteht eine Verbindung zwischen dem Router und dem Festnetztelefon. Dieses verliert aufgrund von Smartphones zunehmend an Bedeutung, zieht aber weiterhin Strom. Um die Energiekosten zu senken, halten Sie sich an diese zwei Schritte:

Variante Hinweise
Schritt eins Trennen Sie alle Basisstationen, die Sie nicht benötigen, von Ihrem Router. Deaktivieren Sie in den Einstellungen die jeweiligen Optionen.
Schritt zwei Besitzt Ihr Router ein integriertes DECT-Modul, verbinden Sie bei Bedarf ein Telefon ohne Basisstation mit ihm. Bedenken Sie, dass die Suche nach den Endgeräten den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Benötigen Sie kein Festnetztelefon, schalten Sie die Mobilteile ab und deaktivieren Sie in den Einstellungen Ihres Routers die DECT-Funktion.

Mit WLAN den Energieverbrauch des Routers reduzieren

Eine unkomplizierte und schnelle Möglichkeit, den Stromverbrauch des Routers zu senken, besteht im Abschalten aller unwichtigen WLAN-Geräte. An diese sendet der WLAN-Router mehrfach täglich kleine Datenpakete. Das geschieht, um die Verfügbarkeit der verbundenen Endgeräte zu testen. Bei dieser Kontrolle geht unnötig Energie verloren. Aus dem Grund ergibt es Sinn, WLAN-Geräte, die selten Zugriff auf das Netzwerk brauchen, zu deaktivieren. Dazu gehören beispielsweise:

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  • WLAN-Drucker,
  • eBook-Reader,
  • Tablets als Zweitgeräte.

Schalten Sie diese nach jedem Gebrauch ab, sparen Sie im doppelten Sinne Energie. Ihr Akku entleert sich nicht und der Router verzichtet auf die Verfügbarkeitskontrolle. Alternativ entscheiden Sie sich für Geräte mit einer Zeitsteuerung. Über die Bedienoberfläche Ihres Routers stellen Sie den Zeitpunkt, wann dieser sich automatisch abschaltet, ein. Diese Zeitschaltung verhindert, dass der Router in Ihrer Abwesenheit unnötig eine Verbindung zum Internet herstellt und dabei Strom verbraucht.

Des Weiteren ergibt es Sinn, die Sendeleistung des Routers an Ihre individuellen Anforderungen anzupassen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt von der Größe und Zimmeraufteilung Ihrer Wohnung ab. Eine Faustregel besagt: Je kleiner das Netz ausfällt, desto weniger Strom verbraucht der Router. Versorgt er eine kleine Wohnung oder ein Zimmer, brauchen Sie weniger Reichweite als bei mehreren großen Räumen. Bereits bei der Installation des Routers empfiehlt es sich, die benötigte Sendeleistung in Erfahrung zu bringen.

TIPP: Regulieren Sie die Leistung Ihres Routers, verbraucht das Gerät dennoch Energie. Um den Stromverbrauch auf null zu senken, trennen Sie das Modell vom Stromnetz. Die Maßnahme ergibt Sinn, wenn Sie beispielsweise mehrere Tage verreisen.

Fazit: Bei einem Router bieten sich mehrere Möglichkeiten, um Energie zu sparen

In der Mehrzahl der Haushalte läuft der Router im Dauerbetrieb, um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen. Im Schnitt verbrauchen die Modelle abhängig von Art und Funktionen zwischen fünf und 15 Watt in der Stunde. Die Marke nimmt auf den Energieverbrauch keinen Einfluss. Vorwiegend Geräte mit zahlreichen Zusatzfunktionen gehen mit einem hohen Energieverbrauch einher. Um diesen zu senken, lohnt es sich, unnötige Dienste abzuschalten.

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Des Weiteren sparen Sie Strom, indem Sie bei Nichtgebrauch das WLAN deaktivieren sowie seltener benutzte Geräte vom WLAN trennen. Moderne Router warten mit einem Energiesparmodus auf. Dieser ermöglicht es Ihnen, Zusatzdienste auszuschalten und ausschließlich die Grundfunktionen des Routers zu nutzen. Verfügt dieser über eine Zeitschaltung, deaktiviert er sich nach einer bestimmten Betriebslaufzeit automatisch, um einen unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

Bildnachweise: Adobe Stock / Teerasan, Amazon / Tenda

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