Installation eines WLAN-Routers

D-Link RouterWenn es um einen WLAN-Router geht, dann ist es zwar auf den ersten Blick nicht schwer, diesen aufzustellen und zu installieren, allerdings gibt es viele Kleinigkeiten und Fallstricke, die Sie bei der Installation beachten sollten. Unter anderem sollten Sie beispielsweise schon beim richtigen Standort des WLAN-Routers darauf achten, dass zwischen Endgerät und Router keine Wand sein wird oder andere Wireless-Geräte oder große Haushaltsgeräte die Verbindung unterbrechen könnten. Mehr über das Aufstellen und die Installation der Router lesen Sie hier.

Der richtige Standort eines Routers

Installation eines WLAN-RoutersWie bereits erwähnt sollten Sie beim Standort eines WLAN-Routers immer darauf achten, dass

  • keine Wand im Weg ist
  • keine Großgeräte im Weg sind
  • keine weiteren Wireless-Geräte die Verbindung stören könnten
  • und der Abstand nicht zu groß ist.

Natürlich ist es möglich, den Router auch an Positionen aufzustellen, die mit den obengenannten Dingen korrelieren, allerdings könnte aus diesen Gründen die Verbindung bzw. Stärke der Verbindung leiden.

Die Installation eines Routers

Kommen wir zur Installation eines WLAN-Routers. In den meisten Fällen wird beim Router eine CD mitgeliefert, mit der Sie den Router ganz einfach konfigurieren können. Folgen Sie nun den Anweisungen in der Anleitung, da sich diese von Hersteller zu Hersteller durchaus unterscheiden kann.

Das Ziel ist es, den Router mit

zu Verbinden, um den Geräten, die an den Router angeschlossen sind, Zugang zum Internet zu gewähren. Einen PC können Sie wahlweise

  • per Kabel
  • oder per WLAN

mit dem Router verbinden. Wenn Sie sich für die Kabel-Variante entscheiden, dann haben Sie unterschiedliche Kabel-Klassen zur Auswahl, die sich vor allem im Bereich der Abschirmung unterscheiden. Umso besser die Abschirmung, umso weniger Störungen werden wahrscheinlich auftreten.

Schließen Sie den Router nun an Ihr DSL-Modem an, sofern Ihr Router nicht über ein eingebautes Modem verfügt und damit direkt an die Telefonleitung angeschlossen wird.

Nun schließen Sie mit einem zweiten Netzwerkkabel auch den PC an Ihrem Router an, sofern Sie sich nicht für die WLAN-Variante entscheiden. Über die LAN-Anschlüsse des Routers lassen sich selbstverständlich auch verschiedene Rechner ans Internet anbinden, allerdings ist es in der heutigen Zeit mehr verbreitet, auf eine WLAN-Verbindung zu setzen.

Tipp: WLAN wird auch eingesetzt, um beispielsweise Smartphones, Tablets, Laptops und Spielekonsolen mit dem Internet zu verbinden.

Vor- und Nachteile eines WLAN Routers

  • kein lästiges Kabelgewirr
  • meist können unbegrenzt Geräte darauf zugreifen
  • schnelles Internet
  • begrenzte Reichweite

Router anmelden und WLAN konfigurieren

Ist die Hardware korrekt verbunden, so geht es nun darum, den Router beim Provider anzumelden. Geben Sie je nach Modell die Zugangsdaten von Ihrem Provider beim Router ein und richten Sie danach auch (wenn gewünscht) Ihr WLAN ein. Die Router-Einstellungen lassen sich in der Regel bequem über einen Browser aufrufen – die jeweilige Seite finden Sie in der beigefügten Anleitung des Routers.

Achten Sie darauf, dass Sie beim Konfigurieren des WLANs eine hochwertige Verschlüsselung auswählen. Sie können zwischen

Art Bedeutung
WEP Wired Equivalent Privacy
WPA und WPA2 Wi-Fi Protected Access (2)

wählen. Bei der WEP-Verbindung handelt es sich allerdings um eine eher veraltete Verschlüsselung. Mittlerweile setzt man in den meisten Fällen auf WPA2, bei der es sich um eine verbesserte Form der VPA-Verschlüsselung handelt.

Extra-Tipp: Sie können im nächsten Schritt wahlweise einen sogenannten MAC-Adressenfilter einrichten. Jedes Gerät, sowohl Ihr PC als auch der Router, besitzt eine MAC-Adresse. Diese Adresse wird einmalig vergeben und ist dafür gedacht, ein Gerät eindeutig identifizieren zu können. Sie können mit diesem Filter bestimmen, welche Geräte auf Ihr Netzwerk zugreifen dürfen und welche nicht – auf diese Weise erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer WLAN-Verbindung noch zusätzlich.

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